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der20oktober2005
gedichte+geschichte

Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,

wird es dir sein, als lachten alle Sterne,

weil ich auf einem von ihnen wohne,

weil ich auf einem von ihnen lache.

Du allein wirst Sterne haben, die lachen können!

Und wenn du dich getröstet hast,

wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.

(Antoine de Saint-Exupéry)

 

                      

 

   

 

Es wird besser, sagen die andern,
es wird anders, sage ich,
denn der Schmerz hat sich gewandelt,
doch verlässt er mich nicht.

Es ist anders, sagen die andern,
es ist besser, sage ich,
denn das Leben ist jetzt klarer
und viel tiefer für mich.

Es wird leichter, sagen die andern,
es wird schwerer, sage ich,
denn im zweiten Jahr, mein Kind,
spricht kaum noch jemand über dich.

Es ist schwerer, sagen die andern,
es ist leichter, sage ich,
denn dies Leben ist befristet,
ja, ich freue mich auf dich.

Anders - besser,
schwerer - leichter,
nichts ist, wie es vorher war.
als ob eigentlich nichts geschah.

Doch für mich ist alles anders,
ob es vorher besser war,
kann ich gar nicht mehr so sagen,
eines ist mir aber klar:

Du lebst dort ganz sicher weiter,
anders, besser, leichter, schön!
Hast das Schwere schon bestanden,
ich kann dich im Licht nur sehn.

Du scheinst mit hinein ins Dunkel,
das mich oft umgibt, mein Kind,
hilf mir, an das Licht zu glauben,
bis wir dann zusammen sind.

 

 

 

 

                                    

 

Wenn du ein Kind verlierst, erleidest du viele Verluste:

Du verlierst ein Stück von dir,

du verlierst eine Illusion,

deinen Lebenssinn und deine Lebensvorhersehbarkeit!

Die Ordnung deines Universums gerät durcheinander.

Du verlierst deine Zukunft! 

 

              

 

 

 

Sternenkinder werdet ihr genannt,
denn niemals mehr kann euch reichen
eure Mutter tröstende Hand.
Sternenkinder die zu früh mussten gehen,
eure Seelenlichter
sind nun am strahlenden Nachthimmel zu sehen.
Sternenkinder ihr seit in aller Herzen
auch wenn euer Weggang
bereitete so große Schmerzen.
Sternenkinder erhellt unsere Nacht
damit der Schmerz der Eltern
wird gelindert durch eure sanft strahlende Macht.
Sternenkinder ihr seit aller Herzen so nah
doch niemals wird es so sein
wie es früher einst war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn Liebe einen Weg zum Himmel fände,

und Erinnerungen Stufen hätten,

dann würden wir hinauf steigen

und Dich zurück holen. 

                

        

             

Sprechen zu dürfen von dir
mit denen, die dich kannten,
dich liebten,
sprechen zu können von Dir
wie du warst,
dich in Worten
wiedererleben,
nur ein paar
Stunden lang,
und dann
einschlafen
vor dem nächsten
Alleinsein,
das doch
unausweichbar
wartet!!!
(Gitta Deutsch)
       

 

           

 

Tot ist überhaupt nichts:
Ich glitt lediglich über in den nächsten Raum.
Ich bin ich, und ihr seid ihr.
Warum sollte ich aus dem Sinn sein,
nur weil ich aus dem Blick bin?
Was auch immer wir füreinander waren, sind wir auch jetzt noch.
Spielt, lächelt denkt an mich.
Leben bedeutet auch jetzt all das,
was es auch sonst bedeutet hat.
Es hat sich nichts verändert,
ich warte auf euch, irgendwo sehr nah bei euch.
( Annette von Droste-Hülshoff )

                                           

                           

Steht nicht weinend an meinem Grab,

ich bin nicht dort unten,

ich schlafe nicht Ich bin tausend Winde, die wehen,

ich bin das Glitzern der Sonne im Schnee,

ich bin das Sonnenlicht auf reifem Korn,

ich bin der sanfte Regen im Herbst,

ich bin in der Morgenröte

der kleine Vogel der zum Himmel aufsteigt,

ich bin das sanfte Sternenlicht in der Nacht.

Steht nicht weinend an meinem Grab.

Ich bin nicht dort unten, ich schlafe nicht.

 

 

               

                 

 

Meine Beine setzen Schritt für Schritt ihren Weg fort…lang, steinig und schwer ist er …Tag für Tag …und immer wieder.
Endlos wie der Horizont scheint er mir ……..der Weg zu Dir … Immer wieder.
Gebeugt und mein Blick nach unten gesengt …gehe ich zu Dir.

es regnet....Regentropfen fallen auf mein Haar …doch ich spüre sie nicht.

Nur noch ein paar schritte dann bin ich bei Dir...
meine Augen lesen deinen Namen ……immer wieder … Fassungslos stehe ich noch immer da ,sehe deinen Blühenden Garten …

doch diese Schönheit erreicht mich und mein Herz nicht.

Ich setze mich auf den Rand…… hinunter zu Dir…..meine Hände fühlen diese Dich bedeckende Erde…….

Kühl und Feucht ist sie ………….Stille ...einfach nur Stille.

In mir drinnen ist nichts mehr an seinen Platz … ich fühle mich so unendlich Leer.

Wenn ich Dich hier besuche fühle ich mich Dir ganz nah…….

ich suche Dich im Wind und warte geduldig auf ein Kleines Zeichen von Dir …jeden Tag ……………….

und wenn es regnet denke ich ,dass Du manchmal weinst.

Dein Windrad fängt an sich zu drehen……………“ bist Du da “ ?????
In meinen Gedanken und Herzen sprechen wir die gleiche Sprache …höre deine Stimme …..

für andere Lautlos…….. tief in mir schreit mein Herz …….nach Dir…..Stille……unendliche Stille.

Dein Name wird bleiben…

Ich sehe vor mir deine vielen Bilder …..jeden Tag …in meinem Kopf sind so Lebendig.

Versuche zu lesen …im Ausdruck deiner Augen …sehe deine Jugendlichkeit …

dein so unbeschwertes Lächeln ….deine ansteckende Fröhlichkeit.

Und anstatt Dir über´s Haar zu streichen ….Dich einfach nur mal zu drücken …

sitze ich hier und zupfe Unkraut von deinem Grab.

Ich wünsche Dir einen Himmel voller Sonne , Wärme und Liebe ,

einen Gott der Dich täglich segnet ….

Arme die Dich aufnehmen , wenn Du allein bist.

Hilf mir doch ….wann kommst Du endlich zurück ??????

Ich liebe Dich doch … Du bist doch meine Tochter …hörst Du mich denn nicht ??????

Wem sollte ich meine Gedanken,Hoffnungen und Trauer auch sonst erzählen …….

wenn nicht Dir.

Kannst Du meine Hände in der Erde spüren …für wen sollte ich sie auch sonst anfassen.

Wind fährt durch leicht durch mein Gesicht …streicht über meine Wange, tröstest Du mich …..

wer sollte es auch sonst sein.

Ein Teil von mir ist mit Dir gegangen …ein Teil ist hier geblieben,

 obwohl ich es bis heute nicht begreife das Du niemals wieder kommst.

Mein Verstand weiß „ ALLES “ …Messerscharf.

Doch meine Seele und Herz verstehen es nicht.

Es dauert …sehr lange... immer wieder und es hört irgendwie nie auf.

Meine Hände zünden ein Licht für Dich an …

in dem Lichter-strahl sehe ich Deine Augen ,hell und leuchtend …..wie einst Du.

Ein einziger Kampf mit mir selbst … immer wieder um DICH.

Sonnenstrahlen schieben die Wolken beiseite....Schmetterlinge tanzen auf den Blüten,schillernd und Bunt …

wie Du einst.

Und wenn die Nacht dann endlich ihre Flügel ausbreitet wünschte ich Dich in Sicherheit als leuchtender Stern.

Schwer erhebe ich mich , will eigentlich nicht gehen …doch immer wieder muss ich „ OHNE DICH

nach Hause gehen.

Meine Füße gehen ganz Mechanisch Schritt für Schritt ihren Weg zurück …

immer wieder „ OHNE DICH „

Tief in meinem Herzen nehme ich Dich mit …immer wieder.

Mein Weg wird mich ewig zu Dir führen …
egal wie…egal wo…und egal wann…
werde ich auch Alt und faltig sein,
sehe ich auch die Blätter von den Bäumen fallen,
gehe ich auch bei Sturm und Eis,
sitze ich in Wind und Regen…
Sonne…kann es für mich „ OHNE DICH „ nicht mehr geben.

Sich mir die nächste Jahreszeit in ihrer Pracht auch zeigen mag…..

sie erreicht mich nicht ….

viel zu lange bin ich „ OHNE DICH „ immer wieder führt mich mein Weg zu Dir zurück….

egal ob hier auf Erden oder in aller Ewigkeit.
( entnommen aus LOD von Bettina)  
   

 

 

               

 

 

 

Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren.
(Goethe)

                                 

                                     

 

 

 

Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.
Ich bin ich, ihr seid ihr.
Das, was ich für dich war, bin ich immer noch.
Gib mir den Namen, den du mir immer gegeben hast.
Sprich mit mir, wie du es immer getan hast.
Gebrauche nicht eine andere Lebensweise.
Sei nicht feierlich oder traurig.
Lache weiterhin über das,
worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Ich bin nicht weit weg,
ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.
(Fritz Reuter)

 

                                          

                               

 

Deine Hand, meine Hand,

du berührst mich, ich berühre dich,

auch wenn wir getrennt sind,

sind wir für immer eins.

                                    

                               

 

 

 

 

 Egal wo ich bin, egal wo ich war,
ich sah dein Gesicht, es war immer da.
Nun bist du gegangen, auf ewig fort,
- an einen schöneren, seligen Ort.
Hörst du mich, wenn meine Seele nach dir weint,
wenn sie schmerzt und aus ganzer Kraft schreit?
Siehst du mein Herz, wie es beginnt zu zerbrechen,
wie es dich vermisst und dein heiteres Lächeln?
Doch ich muss hier verbleiben
und hoffe, du wartest auf mich,
denn wir werden uns bald sehen,
dies ist ein Versprechen an dich.

                                            

                          

 

 

 

 

Wo bist Du? frage ich das kleine Licht
Hier bin ich! Mama spürst Du mich nicht?
Ich spüre Dich, doch sehe ich Dich nicht
entgegne ich dem Licht und höre, wie es spricht:
Es zählt nicht, was Du siehst oder nicht,
wichtig ist nur, Du spürst mein Licht-
in dir, Mama, nicht äußerlich!
Ich spüre Dich deutlich, innerlich.
Zum Greifen nah, fehlt nur ein Stück.
Zum richtigen Glück.
Warum bist Du gegangen, mein kleines Licht,
so traurig bin ich, ohne Dich!
Ach Mama so weine doch nicht,
Ich bin in Sicht, schließe Deine Augen und fühle mich
ich bin ganz nah.
Warum? Ich wieder frag, warum nur gehst Du,
kleines Licht, lässt mich im Stich, Ich liebte Dich!
So lieb mich weiter, ich bin doch da!
Warum, ist alles, was aus mir spricht,
und so erklärt mir das kleine Licht:
Nicht traurig sein Mama, ich liebe Dich.
Der kleine Körper, ich besaß,
der wollte nicht, hinderte mich zu werden,
was ich werden wollte. Nie wollte ich Dich verlassen,
doch musste ich, Mama, verstehst Du mich?
Schmerzlich erkläre ich dem Licht,
am Verstehen scheitert es nicht, nur tut es so weh.
Meine Mama, so weine nicht, Zeit vergeht,
bald bin ich wieder in Sicht! Kämpfe für mich! Ich brauche Dich!
Ich liebe Dich!!
Mein süßes kleines Licht,
wie kann ich um Dich kämpfen, Du bist doch schon tot.
Nein Mama, nicht tot bin ich. Nur Zeit brauch ich,
ein bisschen nur,
ich bitte Dich, empfange mich,
gleich herzlich wie beim ersten Mal!!
Wie anders außer herzlich könnt ich Dich empfangen,
Du süßes Licht, sehnsüchtig erwart ich Dich!
Also dann Mama, nicht traurig sein! Erwarte mich,
bald bin ich Dein.
Mein Licht soll strahlen, richtig hell,
so das Du nie den Mut verlierst,
tot ist nicht mein Lebenslicht,
nur der Körper musste gehen.
Ich bin bei Dir, Ich leuchte Dir,
niemals mehr sollst Du trauern um mich-
es gibt keinen Grund.
Du wartest auf mich und ich auf Dich!!

 

 

 

Nie wieder ...

-deine Stimme hören

-deine Wärme spüren

-dein Kinderlachen hören

-dein Lächeln sehen

-dein weinen hören

-dein Haar streicheln

-mit dir kuscheln

-mit dir spazieren gehen

-mit dir gemeinsam spielen, singen und lachen

-in dein Zimmer gehn und dir beim schlafen zusehen

-nie wieder mit dir baden und duschen

-nie wieder mit dir den Schnee sehen

... all das vermisse ich so sehr mit dir...     (©Nicole Priss)                                                                           

 

 

 

"Sternenkindertraumland"
Die Sternenkinder waren heute ein wenig traurig. Da hatten sie so lange darum gebeten einmal einen kurzen Blick auf die Erde werfen zu dürfen und als es Ihnen gewährt wurde konnten sie die von ihnen so sehr geliebten Gesichter ihrer Erdeneltern in solcher Trauer sehen, dass es ihnen ganz schwer um die kleinen Herzen wurde. "Was sollen wir nur machen?" fragte ein kleiner bezaubernder Junge in die Runde! Alle hatten sich unter einen großen, bunt blühenden Schmetterlingsbaum gesetzt und überlegten. "Wir müssen Ihnen irgendwie sagen wie lieb wir sie haben und dass wir sie fest in unseren Herzen tragen" flüsterte ein Mädchen mit einer Stimme wie helles Glockenläuten "Und das wir wissen das sie uns immer lieben! ".

"Aber wie?" fragten sie sich alle "Sie denken so fest an uns und sind mit Ihren Gedanken immer bei uns, aber diese Gedanken und die Trauer nehmen Sie völlig ein so dass kein Platz bleibt unsere Gedanken- und Traumworte zu verstehen." Ein Mädchen, schön wie eine kleine Elfe weinte ein bisschen "Ich habe meine Mami und meinen Papi doch so lieb und ich möchte so gerne, dass sie wissen das es mir gut geht hier bei Euch? meinen Sternengeschwistern? in unserem Sternentraumland." Sie blickte sich um und sagte "Wenn Sie nur sehen könnten wie schön es hier ist! Wenn Sie nur wissen könnten, dass jede Träne die sie um uns weinen eine der wunderschönen, roten Rosen hier wachsen lässt" Die Kleine streichelte liebevoll eine der satten, vollen Rosenblüten "Wenn wir ihnen nur sagen könnten, dass jeder Traum den sie von uns Träumen einen neuen, glitzernden, warmen See entstehen lässt der aussieht wie der reinste Edelstein! Das jeder Gedanke den Sie an uns richten die Sonne ein klein bisschen heller und wärmer scheinen lässt und einen Sonnenstrahl gebärt!"

Sie seufzte "Das würde ich mir wünschen " "Doch wie sollen wir es Ihnen sagen" rief ein Junge. Doch dann lächelte er "Ich weiß wie!" und alle rutschten ein klein wenig näher zusammen und er erzählte ihnen von seinem Plan "Wir müssen jemanden finden der ein offenes Herz für uns hat und der an uns glaubt. Jemanden der uns lieben könnte obwohl er uns nicht kennt! Dieser Jemand darf aber die schlimme Erfahrung die unsere geliebten Erdeneltern machen mussten, nicht erlebt haben denn sonst überwiegt wieder die Trauer und wir werden nicht gehört! Das ist mein Plan!" Er blickte beifallsuchend in die Runde der Sternenkinder, aber der gewünschte Applaus blieb leider aus. "Das wird aber soooo schwierig!" "Wo sollen wir einen solchen Menschen finden?" "Viele auf der Erde denken doch sogar wir wären noch nichtmal richtige Kinder!"

"Die meisten verschließen sich vor den Gedanken an uns und würden am liebsten leugnen dass so etwas sein kann!" "So jemanden finden wir nie!" Alle riefen durcheinander und es war ihnen anzusehen, dass sie nicht ganz an das Gelingen des Plans glaubten! Ein Junge der schon etwas grösser war als die anderen und mit seinen himmelblauen Augen, den Sommersprossen auf der Nase und den kreuz und quer verwuschelten Haaren aussah wie der liebste Spitzbub den man sich vorstellen kann rief "Lasst es uns doch wenigstens versuchen! Wir sind doch nicht so wie die vielen Erdenmenschen die an nichts mehr glauben! Wir glauben doch an unsere lieben Eltern! Ich bin sicher wir werden jemanden finden! Ganz bestimmt!" Auch das elfengleiche Mädchen wischte sich die Sternschnuppentränchen aus den Augen und rief "Ja...lasst es uns versuchen!" Die Sternenkinder flogen mit den großen, bunten Schmetterlingen zu Ihren Sternen und schickten sich an die Menschen zu beobachten um jemanden zu finden der auf sie hören würde und Ihren Eltern eine Botschaft von Ihnen überbringen könnte!

Sehr lange saßen sie auf ihren Aussichtsplätzen und beobachteten die Welt! Was sie sahen machte sie mehr als einmal mutlos! "Es scheint als wäre die Erde von ignoranten, gefühllosen Menschen ohne jegliches Gespür bevölkert" dachte sich der süsse Spitzbub der die Idee verteidigt hatte "Vielleicht hatten die anderen doch recht?" seufze er. "Aber es muss doch noch einen Menschen geben der außer unseren Eltern, Omis und Opis und Geschwistern an uns denkt" Sein Blick folgte einem Sonnenstrahl bis er auf der Erde auftraf und sein Herz hüpfte vor Freude! Der Sonnenstrahl fiel direkt durch ein Bürofenster und an einem Schreibtisch sah er eine junge Frau an ihrem Computer sitzen.

Der Junge fühlte sich sofort zu Ihr hingezogen, wollte sie aber noch eine Weile beobachten bevor er es den anderen sagen wollte um sicher zu gehen, dass sein Gefühl richtig war. Die Frau schaute mit tränenblindem Blick auf den Monitor und der Junge rutschte auf dem fünften Zacken seinen Sterns ganz nach vorne um sehen zu können was die Frau so traurig machte. Was er sah ließ ihn erschauern, die Frau schaute sich ein Bild eines Babys an! Und? das war unglaublich? das Baby war er! Die Frau schaute sich gerade seine Homepage an, die die Erdeneltern des Jungen liebevoll für ihn angefertigt hatten. Er sah wie sie immer noch weinte und mit dem Zeigefinger vorsichtig über sein Bild am Monitor strich, er konnte Ihre Berührung spüren wie sie ihm leicht an der Nase stubste und sein Gesicht streichelte.

Er merkte, dass die fremde Frau ihm ganz nahe war. "Das ist sie!" jubelte er "Ich habe Sie gefunden! Sie ist genau die Richtige!" Aufgeregt schickte er seinen Sternenschmetterling zu allen den kleinen leuchtende Sternchen um die anderen Kinder zu benachrichtigen und so trafen sie sich kurz darauf wieder unter dem großen Schmetterlingsbaum der niemals seine Blüten verlor und der Junge erzählte den Sternenkindern von der Frau und dass er ganz deutlich spüren konnte dass sie liebevoll an ihn und alle Sternenkinder dachte obwohl sie sie nicht kannte! "Das ist ja wundervoll! Sie muss es sein" rief ein Mädchen und lachte ein glockenhelles Lachen, so glücklich war sie! Plötzlich war alles ganz einfach und jeder wusste was er zu tun hatte!

Sie setzten sich alle im Kreis und fassten sich an den Händen! Da lagen kleine in grossen Händen, weiße Hände in schwarzen und Mädchenhände in denen der Jungen! Ein Gefühl der Ruhe und der großen Freude durchdrang sie als sie die Augen schlossen und alle Ihre Gedanken, Ihre Träume und Ihre Worte an die geliebten Eltern an die fremde Frau schickten!

 

"Sternenkindertraumland Teil 2"
„Die Geschichte ist wieder vergessen!" rief der kleine Junge mit den süssen Sommersprossen den anderen zu! „Ich habe es heute gespürt, viele unserer Mamis sind so tief traurig heute und denken nicht mehr daran das wir alle zusammen hier im Sternenkindertraumland spielen, auf dem Regenbogen rutschen, unsere Füsse in klaren Seen baden und auf leuchtenden Sternchen schlafen!" Alle Sternenkinder sassen wieder unter dem blühenden und duftenden Schmetterlingsbaum zusammen und machten sich Sorgen um Ihre Erdeneltern. „Meine Mami hat heute Geburtstag und da soll sie doch lachen, singen und tanzen und glücklich sein! Aber sie ist traurig weil ich nicht bei ihr sein kann!" Das Kind schaute aus seinen leuchtenden Sonnenaugen die anderen fragend an. „Ja" seufzten zwei weitere Mädchen „Heute vor zwei Jahren wusste ich plötzlich daß ich nicht bei meiner Mami bleiben kann, sondern das ihr im Sternenkindertraumland auf mich wartet" flüsterte das jüngere der wunderschönen Mädchen, denen man genau ansehen konnte das sie Geschwister waren „Ich wollte sie damit aber doch nicht traurig machen, ich durfte ihr so viel Freude schenken, ich war bei ihr und sie hat mich gefühlt und geliebt! Damit wollte ich sie doch glücklich machen und trotzdem ist sie so unsagbar traurig!" Das grössere der Mächen hielt das Kleine ganz fest im Arm und streichelte ihr über das seiden glänzende Haar! „Komm, komm liebe kleine Schwester nicht weinen, wir werden schon einen Ausweg finden!" „Unserer Mami geht es auch nicht gut! Das konnten wir von unserem Sternchen aus sehen! Wir möchten sie so gerne einmal glücklich lachen sehen!" Zwei herzallerliebste Mädchen die sich glichen wie eine Rosenblüte im Sternenkindertraumland der anderen, schauten traurig aus den glänzenden Kulleraugen „Sie versucht ja ganz feste damit klar zu kommen, daß wir schon so früh ins Sternenkindertraumland gegangen sind!" „Aber sie ist so stark und sie gibt sich viel Mühe ihr Leben zu meistern!" flüsterte die Kleine „Manchmal muss ich sogar ein bischen über sie lachen! Sie macht ab und an so komische Verrenkungen! Yoga nennt sie das, aber ich glaube das tut ihr sehr gut und deshalb bin ich stolz auf sie, daß sie sich so doll verbiegen kann!" Die Kinder waren still und jedes von Ihnen dachte an seine Eltern und daran, daß alle der Geliebten darüber so tief traurig waren daß sie, als Ihre Kinder, im Sternentraumland waren!

„Was ist mit der Frau am Computer" fragte ein kleiner Junge „Kann sie uns nicht helfen?" „Doch das kann Sie, aber Sie kann unseren liebsten Eltern nur mitteilen auf was Sie achten sollen und sie daran erinnern trotz Ihrer Trauer um uns die Augen und Ihre Herzen für unsere Botschaften offen zu halten!" erklärte der Junge der einst die Frau am Computer entdeckte, als die Sternenkinder jemanden finden mussten der liebevoll an sie denkt, aber nicht durch den Schmerz um den Verlust fast verrückt wurde! Ein elfengleiches Mädchen, kaum grösser als 50 cm aber durch und durch wunderschön und perfekt spielte gedankenverloren mit einem Sonnenstrahl der sich im Glanz ihres Haares brach und dadurch plötzlich auf die Erde geleitet wurde und dort durch die Wolken sichtbar war! „Das ist es doch" rief sie aufgeregt „Wir Sternenkinder schicken unseren lieben Eltern Zeichen von hier! Jeder von uns ein Zeichen und die Frau am Computer muss es ihnen sagen, daß sie darauf achten sollen"! sie war ganz aufgeregt „Was sagt ihr dazu?" fragend sah sie in die Runde. Die beiden engelsgleichen Zwillingsmädchen strahlten, das kleine Schwesterchen drückte ihre grosse Schwester ganz aufgeregt, die Augen des Kindes mit den Sonnenaugen strahlten noch ein bischen heller und alle Sternenjungen und Sternenmädchen fanden diesen Vorschlag wunderbar!

Sie setzten sich im Kreis um ihren Schmetterlingsbaum und fassten sich an den Händen! Und wieder einmal lagen da kleine in grossen Händen, weiße Hände in schwarzen und Mädchenhände in denen der Jungen! Ein Gefühl der Ruhe und der großen Freude durchdrang sie als sie die Augen schlossen und jedes Kind schickte etwas an seine geliebten Eltern! Eines schickte eine kleine, weisse Wolke die wie Wattepausch über den Himmel schaukelt! Ein anderes schickte reine, klare, kühlende Regentropfen die wie Edelsteine waren! Wieder ein anderes Sternenkind schickte einen wunderschönen Schmetterling der wie ein Tänzer elegant durch die Lüfte schwebt! Ein weiteres schickte einen Baum der seine Zweige ausstreckt um die Trauernden schützend zu umarmen! Eines schickte grünes, saftiges Gras, das an den Füssen kitzelt wenn man barfuß darüber tanzt! Ein Kind schickte Wind, der einmal sanft durchs Haar streicht um zu trösten und ein anderes mal erfrischend und jubelnd über die Berge und Ebenen pfeift! Ein anderes Kind schickte einen Vogel, der singend und pfeifend jeden erfreut! Jedes Kind dachte mit Liebe an seine Eltern und schickte etwas auf die Erde, das sie erfeuen sollte und das sie daran erinnern sollte das ihre Kinder sie liebten und sie immer in Ihrem Herzen trugen!

(Andrea Metzger)

 

 

Denk Dir ein Bild. Weites Meer.
Ein Segelschiff setzt seine weissen Segel
und gleitet hinaus in die offene See.
Du siehst, wie kleiner und kleiner wird.
Wo Wasser und Himmel sich treffen,
verschwindet es.
Da sagt jemand: nun ist es gegangen.
Ein anderer sagt: es kommt.
Der Tod ist ein Horizont, und ein Horizont
ist nichts anderes als die Grenze
unseres Sehens.
Wenn wir um einen Menschen trauern,
freuen sich andere,
ihn hinter der Grenze wieder zu sehen.

(Peter Streiff)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


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